Kommunikation im beruflichen Alltag der Jugendhilfe

Wenn Menschen zusammenkommen, um eine Aufgabe oder ein gemeinsames Ergebnis
herstellen zu wollen, wird kommuniziert. Kommunikation kann eine komplizierte Gestalt
annehmen, wenn z.B. Botschaften falsch verstanden oder vermittelt werden. Fehlt der
Deutungsrahmen für den Austausch, wird interpretiert oder phantasiert, was der andere wohl meinen könnte. Hier liegen oft die Ursachen für Missverständnisse und
Kommunikationsabbrüche.
Das Seminar bietet die Gelegenheit Grundformen der Kommunikation und das Verhältnis
zwischen Sender und Empfänger genauer zu untersuchen. Welche Signale sende ich aus, auf
welche Kommunikationsform kann ich nur schwer angemessen reagieren? Und warum?
Außerdem wird geübt, wie alle Kommunikationsebenen „ins Gespräch“ gebracht werden
können, um schwierige Gespräche im beruflichen Alltag besser bewältigen zu können.
Die Trainings- und Lernsituation baut auf gegenseitigem Respekt, bei gleichzeitiger
Bereitschaft zu selbstreflexivem Handeln auf.

Die Teilnahme an dieser Basisfortbildung ist die Voraussetzung für die Teilnahme an der
Praxisgruppe Kommunikation, die vier 4 Mal im Jahr stattfindet.

Inhalte:

  • Einführung, Wiederholung und Vertiefung versch. Kommunikationsmodelle:
    Vier Ohren/Schnäbel Modell, Transaktionsanalyse, gewaltfreie Kommunikation, provokativer Gesprächsstil, Feedbackkultur in Teams
  • Statusspiele in der Kommunikation, die Statuswippe, der authentische innere und äußere Status in der Kommunikation
  • Standardgesprächssituationen im beruflichen Kontext: Mitarbeitergespräche,
    Kritikgespräche mit Mitarbeitern und Jugendlichen
  • Das Interventionsdreieck für professionelle Kommunikation

Methoden:

  • Einzel- und Gruppenarbeiten
  • Warm-up-Spiele
  • Improvisationsübungen, Interaktionsübungen
  • Rollenspiele
  • Theorie-Input, Reflexion, Visualisierungen, Bewegungsspiele, Fallbeispiele

Termin: 10. – 11. März 2020
Uhrzeit:
09.30 bis 16.30 Uhr
Ort:
AZK Königswinter, Johannes Albers Allee 3, Königswinter

Trainer: Erwin Germscheid
freiberuflicher Supervisor (DGSv), Dipl.Sozialpädagoge, Konfrontationspädagoge, Erlebnispädagoge, freier Mitarbeiter der Fachstelle für Jungenarbeit RLP und Saarland, freier Fachberater für Jugendarbeit des LJA RLP (Mainz), Gendertrainer, Projektleiter „Jungengerechte Grundschule in Rheinland-Pfalz“, Lehrbeauftragter der Universität Koblenz- Landau für konfrontative Pädagogik.

Haben Sie Fragen, besondere Wünsche, Vorschläge, Empfehlungen?

Antje Martens
0228 38 27-191