Sozialpädagogische Familienhilfe

Sozialpädagogische Familienhilfe

...vom Alltag überrollt

Die älteste Tochter der geschiedenen Frau M. lebt bei den Großeltern in München. Das Sorgerecht war ihr nach der Scheidung entzogen worden. Mit ihrem neuen Lebensgefährten hat Frau M. einen nun 8-jährigen Sohn und eine 6-jährige Tochter. Sie arbeitet als angelernte Kraft in einer Schlachterei. Als Anlass für die Familienhilfe schildert Frau M. große Probleme mit dem 8-jährigen. Er ist hyperaktiv, besuchte früher einen heilpädagogisch-therapeutischen Kindergarten. Da es nach der Einschulung schnell Probleme gab, wurde ein Sonderschulverfahren eingeleitet. Aber auch in der Sonderschule hatte der Junge immense Probleme und war kaum tragbar. Zwischenzeitlich hat Frau M. ihren Sohn in der Kinderpsychiatrie vorgestellt, wo er medikamentös eingestellt wurde. Ihr selbst ging es damit gar nicht gut. Die Mutter erlebte alles als sehr belastend, war ständig hin- und hergerissen, ob sie das Richtige für ihr Kind tut. Der Besuch einer Erziehungsberatungsstelle bringt sie nicht weiter. Als ihr Sohn aus der Kinderpsychiatrie entlassen wird, bittet sie das zuständige Jugendamt um Unterstützung.

Namen wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen geändert


Familien, die durch die Sozialpädagogische Familienhilfe betreut werden, sind meist in schwierigen Lebenssituationen. Die Problemlagen sind vielfältig. Ob Alleinerziehende am Rande des Existenzminimums, ob "alkoholkranke Familien", ob Familien mit verhaltensauffälligen, delinquenten Kindern oder Familien, in denen die Kinder am Rande der Kindeswohlgefährdung leben... Alle haben eines gemeinsam: Sie werden von den Anforderungen des Alltags überrollt, brauchen alltagsnahe, aufsuchende Beratung und Unterstützung.
 

Anfrage & Beratung

Nadja Lydssan,
Frank Pfeil
fachberatung@godesheim.de

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