Erlebnispädagogische Intensivgruppe Jules Verne

Erlebnispädagogische Intensivgruppe Jules Verne

Florian ist 12 Jahre alt. Er lebt mit seiner Mutter bei ihrem neuen Lebensgefährten. Mit ihm hat die Mutter inzwischen zwei weitere Kinder bekommen. Florian fühlt sich wie das fünfte Rad am Wagen. Alles dreht sich um seine jüngeren Halbgeschwister. Er liebt seine Mutter über alles, aber der "neue" Mann erscheint ihm irgendwie weit weg; seinen richtigen Vater sieht Florian selten.

In der Schule gerät Florian immer wieder in Konflikte mit Mitschülern und Lehrern. Hausaufgaben macht er nicht, da er sie nicht versteht. Nach seinem letzten Wutausbruch, bei dem er seine Lehrerin angegriffen hat, wird er für zwei Wochen vom Unterricht ausgeschlossen.
Zuhause hält sich Florian nicht gerne auf; er geht meist ziellos in der Stadt herum. Probleme löst er selbst, da keiner sich um ihn kümmert. Er lässt sich  auch nichts mehr sagen, nimmt sein Leben selbst in die Hand. Sein Wunsch nach Nähe und die immer wieder aufkommende Wut über die Ungerechtigkeit, dass er keine normale Familie hat, beschäftigen ihn. Aber wenn er Verbotenes tut oder jemanden nieder macht, kann er sich spüren, sich bedeutend fühlen und alles andere hinter sich lassen.
Er genießt dann den Reiz des Abenteuers…

Namen wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen geändert


Kennt ihr seine Helden? Kapitän Nemo und die Nautilus, den Weltreisenden Phileas Fogg oder Professor Lidenbrock, der eine Reise zum Mittelpunkt der Erde unternahm?

Jules Verne begeisterte mit seinen Abenteuerromanen ein weltweites Publikum. Neben dem technischen Fortschritt verarbeitete er in seinen Romanen auch das eigene Leben.
Robert Jungk schrieb über den Autor: „Was die Zukunftsforschung leisten soll
und was z.B. Jules Verne geleistet hat, ist,die Augen für andere, neue Möglichkeiten zu öffnen. Er hat den Mut gehabt, auszubrechen aus dem bereits Belegbaren und über die Grenzen der Gegenwart hinauszugehen.“
Hier knüpfen wir an.....

Wir haben den Mut auszubrechen, persönliche Grenzen neu zu definieren. Mit Professionalität und Phantasie.

„Die Phantasie ist die einzige Waffe im Kampf gegen die Wirklichkeit“, so formulierte es einst Jules Verne. Und wir geben den Rahmen, bodenfest und phantasievoll. In einer Kombination aus Standort- und Reiseprojekt.
Vor Ort in unserem intensivpädagogischen Bereich erleben die Heranwachsenden
im Alter zwischen 9 und 15 Jahren einen institutionellen Rahmen, der Sicherheit gibt, der Alltag und Freizeit strukturiert.
Unterwegs lernen sie durch erlebnispädagogische und sportliche Aktivitäten eigene Grenzen und eigene Handlungsmöglichkeiten neu zu definieren. Unterwegs lernen siedurch den Erfolg im persönlichen Tun ihr Lebensgefühl zu verändern. Die Augen für Neues öffnen. Als Team von und in der Natur zu lernen, schafft soziale Kompetenz und formt die Persönlichkeitsentwicklung auf besondere Weise.
Hier können Lösungen in herausfordernden Momenten nicht durch Aggression, immer aber durch aktives Tun gefunden werden. Persönliche Grenzen spüren, persönliche Grenzen überwinden, setzt dabei wertvolle Prozesse der Persönlichkeitsbildung in Gang.
Mit unserer Jules Verne Gruppe stellen wir erlebnispädagogische und intensivpädagogische Elemente gleichberechtigt nebeneinander.

Mutig in die Zukunft

Der Name Jules Verne soll Jugendliche ermutigen, eigene Grenzen neu zu entdecken und mutig aus alten Verhaltensmustern auszubrechen.
Erkläre es mir und ich werde es vergessen. Zeige es mir und ich werde mich erinnern. Lass es mich selber tun und ich werde es verstehen! (Konfuzius)


Anfrage & Beratung

Nadja Lydssan,
Frank Pfeil
fachberatung@godesheim.de

Tel 0228 - 38 27 - 444
Fax 0228 - 38 27 - 99 444